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Können wir einfach nur Freunde sein?

von Nadine Mittag

Männer und Frauen sind von jeher so verschieden, dass sie nicht mit, aber auch nicht ohne einander können. Soviel zum Thema „Beziehung“. Doch wie steht’s mit Freundschaften zwischen Männern und Frauen? Können platonische Beziehungen zwischen beiden Geschlechtern funktionieren?

Das Problem

Wie heißt es doch so schön im Film-Klassiker „Harry und Sally“? „Männer und Frauen können keine Freunde sein. Der Sex kommt ihnen immer dazwischen.“ So scheitern Meg Ryan und Billy Crystal im Film kläglich daran, einfach nur befreundet zu sein. Und so ist es meist auch auch im wahren Leben. Man trifft jemanden vom anderen Geschlecht, ganz zufällig – und deshalb auch ohne Hintergedanken. Aber spätestens nach dem dritten Treffen erkennt einer von beiden, dass er mehr will als nur Freundschaft. Und das ist dann meist der Anfang vom Ende. Wer das nicht glaubt, macht sich was vor – oder hat es noch nie ausprobiert.

„Freunde bleiben“

Nach gescheiterten Beziehungen heißt es häufig: „Lass’ uns Freunde bleiben.“ Funktioniert super. Also, ungefähr so super wie die Friedensverhandlungen zwischen Nord- und Südkorea. Männer und Frauen sind nicht dafür gemacht, einfach Freunde zu sein. Schon gar nicht, nachdem eine Partnerschaft gescheitert ist.

Die Lösung

Wir halten fest: Die sexuelle Anziehungskraft zwischen beiden Geschlechtern ist immer da. Sie war es immer, und sie bleibt auch. Da kann Mann oder Frau sich noch so oft einreden, dass dies nicht der Fall ist. Damit wäre auch die Frage nach einer Lösung des Problems beantwortet: Es gibt keine!

Das Fazit

Männer und Frauen sind keine Freunde. Zumindest, wenn sie nicht zusammen sind. Sie waren es nie, und sie werden es nie sein. Wer sich das eingesteht, lebt unfreundlicher, aber dafür viel, viel unbeschwerter.

Foto: George Supreeth